Brief an meine Mutter

An diesem Ort, in diesem Raum sind wir. Nahezu von selbst. In dem ewigen Einerlei löst sich die Zeit auf. Wir sind also hier und zeitlos. Sind wir hier oder schon nicht mehr hier?

Alkohol trinke ich schon gern. (Wenn auch nicht immer.) Allerdings gibt es keine Tabletten oder andere Drogen, die ich zu mir nehme. Ich arbeite in der Buchhandlung achteinhalb Stunden und fahre hin und zurück mit dem Fahrrad. Ich nehme Bücher an, ich nehme sie ins internet auf (Titelaufnahme, Beschreibung, Kategorisierung, Preis, etc.), ich mach die Buchführung, putze, sortiere die Bücher, manchmal kommen Kunden, die ich berate. Neubestellungen werden jetzt bei Verlagen getätigt, das Barsortiment fällt weg, ich bearbeite die Bestellungen aus dem internet. Suche die Bücher heraus, schreibe die Rechnung und verpacke sie. Die Post liegt auf dem Weg von zuhause zum Laden.

Abends lese ich, gucke etwas fern, koche manchmal und gehe schlafen.

Ausgegangen bin ich seit Ewigkeiten nicht und einladen tu ich manchmal aber selten. (Selbstgemachte Pizza ist nicht teuer.)

Ein zeitloses Leben eben. Mein Leben. Mit Hund.

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